Effektivität eines Handelns sieht man am Ergebnis

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Phasen des Investitionszyklus und Maßnahmen zur Projektrealisierung

Lebenszyklus eines Investitionsprojekts ist durch 3 Hauptphasen geprägt:

  1. Anfangsphase.
  2. Investitionsphase.
  3. Betriebsphase.

In der Anfangsphase sollen sich Projektentwickler bzw. Eigentümer im Klaren sein über die Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit ihres Geschäftsvorhabens.

Dafür sind in der ersten Etappe alle ökonomischen Aspekte der Geschäftsidee auf ihre Lebensfähigkeit zu überprüfen.

Bei den Projekten zur Organisation einer Produktion sollte zumindest folgendes durchgearbeitet werden:

  • Marketinganalyse des Marktes durchführen und Nachfrage nach der zu produzierenden Ware bzw. Leistung erforschen;

  • ein optimales Finanzmodell fürs Projekt ausarbeiten;

  • ein organisationsökonomisches Schema fürs Projekt ausarbeiten;

  • die Effizienz der Projektinvestitionen einschätzen;

  • Risiken abwägen;

Der angegebene Umfang an Durcharbeitung kann sowohl jeweils einzeln, als auch gesamt in einer Studie (alle Aspekte umfassend) zusammengefasst werden. Je nach Dimension des Projekts und Präferenzen der Initiatoren kann das als eine Geschäftskonzeption, ein Geschäftsplan oder ein Investitionsmemorandum sein, was auf dieser Etappe als innerbetriebliches Dokument erstellt wird. Dies liefert den Projektinitiatoren die nötigen Informationen zur Beschlussfassung über die Zweckmäßigkeit der weiteren Unternehmung.

Falls die Effizienzwerte zufrieden stellend und die Risiken akzeptabel sind, kann man zur 2. Etappe übergehen, und zwar zur Ausarbeitung von planerischen, technischen, technologischen, genehmigungspflichtigen und anderen Entscheidungen, die dem künftigen Projekt zugrunde gelegt und in die technisch-ökonomische Aufgabenstellung eingeordnet werden.

Wenn die technisch-ökonomische Aufgabenstellung die Projektinitiatoren zufrieden stellt und sie die Realisierung des Projekts weiter anstreben, so werden in der dritten Etappe, ausgehend von der technisch-ökonomischen Aufgabenstellung, die Unterlagen der ersten Etappe, z.B. die Geschäftskonzeption, nachgearbeitet. Die Geschäftskonzeption kann beispielsweise durch Angebote an potenzielle Investoren ergänzt werden und im Weiteren nicht nur betriebsintern, sondern auch zur Beschaffung der betriebsexternen Finanzierung. Darüber hinaus können in der dritten Etappe zur Zuführung der Investitionen auch zusätzliche Präsentationsmaterialien fürs Projekt vorbereitet werden.

Für die Projekte im Bereich der Immobilien wird folgendes vorausgesetzt:

  • Konzeption der territorialen Entwicklung

  • Analyse der effektivsten Nutzung von Grundstücken

  • Präsentationsmaterialien zur Bekanntmachung mit dem Projekt der Interessierten

Zusammenfassend kann man von der Anfangsphase sagen, dass es bei der Verwirklichung der Unternehmensinitiative um eine gründliche Durcharbeitung der Idee und ein abwägendes Investitionsvorhaben geht, so um etwa:

  • Die Idee ist lebensfähig, was mit Kalkulationen belegt ist. Die Projektrealisierung ist fortzusetzen;

  • Die Idee ist nicht lebensfähig, laut Kalkulationen wird sich die Investition beispielsweise nicht rentieren;

  • Die Idee ist lebensfähig, aber für den Beginn und Übergang zur Investitionsphase ist es nicht die beste Zeit. Es bedarf einer Pause für den günstigeren Start.

In der Investitionsphase des Projekts werden konkrete Maßnahmen getroffen, die viel aufwendiger und unumkehrbar sind. Bei Wirtschaftsprojekten werden Projektierung und Kostenpläne erstellt, Ausrüstung bestellt, Produktionsflächen vorbereitet, Ausrüstung geliefert, montiert und in Betrieb gesetzt, Fachkräfte ausgebildet, Werbemaßnahmen durchgeführt.

Bei Immobilienobjekten wird nach der Aufstellung der Projektierung und Kostenpläne mit dem Bau begonnen unter Berücksichtigung der effektivsten Nutzung des Grundstücks. In dieser Etappe initiieren die Eigentümer in der Regel die Heranziehung der externen Finanzierung. Hierzu gehören:

  • Kreditaufnahme;

  • Ausgabe von zusätzlichen Aktien und Obligationen;

  • Leasing;

  • Einbeziehung von Finanz oder Strategiepartner ins Projekt;

  • Geldbeschaffung aus Investitionsfonds;

  • Geldbeschaffung aus anderen Quellen.

Außerdem muss man die regionale Gesetzgebung in punkto Investitionstätigkeit in Anspruch nehmen. Die Gesetze der Teilrepubliken der Russischen Föderation machen es möglich, in bestimmten Formen staatliche Förderung zu bekommen:

  • Steuerkredit für Investitionen;

  • Garantieverpflichtung vom regionalen Haushalt;

  • Zinssatzermäßigung bei Kreditierung inklusive Entschädigung, die im Haushalt bei Projekten in Prioritätsbereichen der jeweiligen Region schon vorgesehen sind;

  • Steuerbegünstigung bei Projekten in Prioritätsbereichen der konkreten Region für 3 bis 7 Jahre im Falle der positiven Entscheidung nach Begutachtung der Unterlagen;

  • Ermäßigte Miete für Grundstücke während der Bautätigkeit;

  • Sonstige staatliche Unterstützung

Staatliche Unterstützung kann die Projektkosten im Großen und Ganzen bis 10% senken. Überdies gibt es gesetzlich festgeschriebene Steuer und Zollvergünstigungen, zum Beispiel Mehrwertsteuererstattung, Zollsenkung bis gebührenfrei in einigen Positionen gemäß Zollgesetz und andere Ermäßigung.

Zusammenfassend kann man von der Investitionsphase sagen, es geht um enorme Reduzierung der Investitionskosten, vorausgesetzt:

  • man bekommt ziemlich günstige externe Finanzierung;

  • man bekommt möglichst umfassende staatliche Unterstützung auf Bundes -und Landesebene.

Betriebsphase

Sie beginnt mit Inbetriebnahme der Hauptanlagen (Bei Industrieinvestitionen) oder mit Immobilienanschaffung und anderen Vermögenswerten. In dieser Phase erfolgt die Inbetriebsetzung, Start der Produktion oder Dienstleistung, Begleichung der Außenanleihe (falls wahrgenommen). Diese Phase ist geprägt durch jeweilige Einnahmen und laufende Ausgaben.